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OWL führt Regionale 2022 durch - Region erwartet Fördermittel des Landes in Millionenhöhe

Gute Aussichten für die Region: Mit dem Zuschlag für OWL, die Regionale 2022 durchzuführen, sind Fördermittel des Landes in dreistelliger Millionenhöhe verbunden. „Das ist ein großartiger Erfolg und eine Riesenchance für OWL und für den Kreis Höxter“, freut sich Landrat Friedhelm Spieker.

Die erfolgreiche Bewerbung hatten die OWL-Kreise Höxter, Gütersloh, Herford, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn sowie die kreisfreie Stadt Bielefeld gemeinsam unter der Federführung der OWL GmbH eingereicht. Das Konzept mit dem Leitthema „Wir gestalten das neue UrbanLand“ hatte die Jury auf der ganzen Linie überzeugt. „Das neue UrbanLand steht für ein neues Modell für die Beziehung zwischen Stadt und Land, das wir schaffen wollen“, erklärt Herbert Weber, Geschäftsführer der OWL GmbH.

Anreißer_Logo_UrbanlandDie Strukturförderung des Landes zielt darauf ab, die interkommunale Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden zu verbessern und dadurch Wirtschaft, Tourismus und Mobilität zu stärken. Ostwestfalen-Lippe ist mit seinen Stadtzentren und dem ländlichen Raum sehr vielfältig aufgestellt. Die Attraktivität der Region soll nun durch eine gleichmäßigere Entwicklung sichergestellt werden, wie die Landesregierung betont. OWL gehört zu den führenden Wirtschaftsstandorten in Europa, doch ist die Entwicklungsdynamik regional sehr unterschiedlich. „Für die damit verbundenen Herausforderungen brauchen wir Lösungsstrategien“, so Spieker. Die millionenschwere Förderung mache es möglich, gemeinsam richtungsweisende Projekte auf den Weg bringen.

Der Wettbewerbsgedanke, der bei der Auswahl der Regionen ausschlaggebend war, spielt auch bei der Auswahl der Projekte auf regionaler Ebene eine Rolle. Die Themenplatte ist breit. Dazu gehören Stärkung des Mittelstandes, Sicherung von Fachkräften, Entwicklung von Wohnquartieren, Verbesserung von Lebensqualität und Gesundheitsversorgung, Aufwertung von Freizeit- und Erholungsräumen, Erschließung neuer Mobilitätsangebote sowie Ausbau der Zusammenarbeit von Stadt und Land. „Auf regionaler Ebene geht es jetzt darum, exzellente Projektvorschläge zu erarbeiten“, beschreibt Landrat Friedhelm Spieker die bevorstehende Aufgabe. Es sei wichtig, dass besonders der ländliche Raum von der Strukturförderung profitiere, um die Zukunftsfähigkeit zu verbessern.

Das Vorhaben wird von einem breiten Bündnis aus Bezirksregierung, Regionalrat, Kreisen und Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft, Berufskollegs, Verkehrsverbänden, Wohnungsbaugesellschaften, Organisationen und gesellschaftlichen Gruppierungen getragen. Die Koordination liegt in Händen der OstWestfalenLippe GmbH. In den nächsten Wochen und Monaten geht es für die OWL GmbH darum, Strukturen aufzubauen und die Umsetzung der Regionale 2022 vorzubereiten.