Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wenn Sie dies nicht wünschen, verlassen Sie die Seite oder ändern Ihre Einstellungen in Ihrem Browser. Weitere Informationen finden Sie hierOK
schriftAAA

Suche

Freude an Naturwissenschaften und Technik fördern - Kreis Höxter weist bundesweit größte Dichte an Lernwerkstätten auf

Lernwerkstätten in Schulen und Kindertagesstätten begeistern für Naturwissenschaften und Technik. „Deshalb fördern wir die Einführung des entdeckenden Lernens und die Einrichtung von Lernwerkstätten in unserer Bildungsregion“, sagte Kreisdirektor Klaus Schumacher bei der Übergabe symbolischer Schecks zur Einrichtung weiterer Lernwerkstätten im Kreis Höxter.

Er überreichte die Schecks an Vertreterinnen von Schulen und Kindertageseinrichtungen, die derzeit eine Fortbildungsreihe absolvieren, die zum experimentellen Lernen in Lernwerkstätten qualifiziert. Bisher nutzen bereits acht Grundschulen, eine Förderschule, fünf weiterführende Schulen und zwei Kindertageseinrichtungen im Kreis Höxter Lernwerkstätten zur Förderung des entdeckenden Lernens. Jetzt kommen neun Kindertageseinrichtungen, eine Grundschule, eine Förderschule und zwei weiterführende Schulen hinzu.

„Sie können sehr stolz sein, denn die Bildungsregion Kreis Höxter weist bundesweit die größte Dichte an Lernwerkstätten auf“, erklärte Professor Dr. Hartmut Wedekind von der Humbolt-Universität Berlin, der die Fortbildung zum Lernbegleiter in der Lernwerkstatt leitet. Auch einige Schulen, die bereits Lernwerkstätten erfolgreich eingeführt haben, nutzen die neue Fortbildungsreihe um weitere Lehrkräfte in der besonderen Didaktik der Lernwerkstatt ausbilden zu lassen.
 

2017_06_Lernwerkstätten_Förderung
Gelungener Auftakt zur Einführung neuer Lernwerkstätten im Kreis Höxter mit Kreisdirektor Klaus Schumacher und Professor Hartmut Wedekind sowie den Teilnehmerinnen der Kindertagesstätten und Schulen, Sarah Lage (Kath. Kita St. Nikolaus Natzungen), Anne Nöltker und Katharina Dennemark (Kath. Grundschule Nieheim), Marion Mogge und Yvonne Gemmeke (Kita Arche Noah Sommersell), Susanne Kleiber und Kerstin Schlitt (FAZ Zipfelmütze), Rita Mertens und Marianne Kronenberg (Brüder Grimm Schule Brakel), Stefanie Werpup und Verena Winkelhagen (Kath. Kita St. Joseph Bredenborn), Heike Meyer (Sekundarschule Beverungen), Sandra Jakob und Petra Fischer (FAZ St. Nikolaus), Sandra Michl und Susanne Vogelsang (Integrativer Kindergarten St. Raphael), Laura Levin-Schröder und Nicole Graz (Städt. Kindergarten Nieheim), Birgit Peine und Aloisa Bogdanski (Städt. Kindergarten Nieheim Oeynhausen), Marion Mikus und Elke Van Wesenbeeck (Kath. Kita Zum verklärten Christus), Verena Behler (Gesamtschule Brakel), Peggy Wolf (Hüffertgymnasium), Laura Krüger und Nina Wegener (Graf-Dodiko-Schule), Alina Quehl (Grundschule Steinheim).


In der Lernwerkstatt können nicht nur naturwissenschaftlich-technische, sondern auch sprachliche Fähigkeiten gefördert werden. Erstmals umfasst die Qualifizierungsreihe deshalb auch einen speziellen Block zur Sprachbildung. Darüber hinaus trägt das entdeckende Lernen zu einer gelingenden Integration und Inklusion bei.

Finanziell unterstützt wird die Einrichtung der Lernwerkstätten und die Durchführung der Fortbildungsreihe vom Kreis Höxter, vom Verein Natur und Technik sowie von der Doris-Wolff-Stiftung. Im Rahmen der Fortbildung erhielten die Teilnehmenden jetzt einen symbolischen Scheck in Höhe von jeweils 1.000 Euro für die Erstausstattung einer neuen und 500 Euro für die Weiterführung einer bestehenden Lernwerkstatt.

Das könnte Sie auch interessieren...