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Haushalte mit geringem Einkommen werden beraten

Die aktuellen Corona-Zahlen erfordern weitere Kontaktbeschränkungen. Dennoch brauchen viele auch weiterhin Hilfe beim Energiesparen – vor allem Haushalte mit geringen Einkommen, deren Stromkosten einen überdurchschnittlichen Anteil ihrer knappen Budgets einnehmen. „Deshalb macht das Projekt Strom-Spar-Check im Kreis Höxter weiter und berät vermehrt am Telefon oder per E-Mail“, erläutert Michael Werner vom Kreis Höxter.

Der Leiter des Fachbereichs Umwelt, Bauen und Geoinformationen weist darauf hin, dass normalerweise im Januar und Februar der Terminkalender der Stromberater für die Hausbesuche voll wäre: „Trotz Corona wollen wir die einkommensschwachen Haushalte jetzt zur Zeit der Jahresabrechnungen nicht allein lassen.“ Soweit es geht, finden die Beratungen telefonisch statt. „Hausbesuche sind auf Wunsch und unter strengen Hygieneauflagen möglich, sollten aber aktuell die Ausnahme sein, vergleichbar mit einem notwendigen Handwerkerbesuch“, so Werner.

Energiesparen ohne Komfortverzicht

Der kostenlose Stromspar-Check des Kreises Höxter, der unter dem Motto „Energiesparen ohne Komfortverzicht“ steht, zeichnet sich durch eine individuelle Beratung auf Augenhöhe aus. „Die umfassend geschulten Stromspar-Teams spüren Einsparpotenziale auf. Sie geben praktische Tipps zum energieeffizienteren Nutzungsverhalten und helfen beispielsweise mit LEDs, schaltbaren Steckerleisten und wassersparenden Duschköpfen dem Haushalt, den Energieverbrauch und die Kosten sofort zu reduzieren“, erläutert Martina Krog, Klimaschutzbeauftragte des Kreises Höxter.

Fachbereichsleiter Michael Werner und Projektleiter Maksim Boschmann vor einem Rollbanner zum Thema Stromspar-Check.
Fachbereichsleiter Michael Werner (links) und Projektleiter Maksim Boschmann freuen sich, dass der Stromspar-Check auch trotz Corona dabei hilft, die Belastungen einkommensschwacher Haushalte zu reduzieren. Foto: Kreis Höxter

Ein Besuch des Haushaltes sei schon effektiver, weil die vorhandenen Unterlagen und die Situation vor Ort gemeinsam gesichtet werden könnten, macht sie deutlich. „Aber wir nehmen uns die Zeit, um auch am Telefon in Ruhe alle Fragen zu klären.“ Immerhin könne ein beratener Haushalt im Durchschnitt etwa 200 Euro im Jahr einsparen. „Speziell während der Zeit des Corona-Lockdowns verbrauchen viele Haushalte mehr Strom als üblich. Die Menschen verbringen vermehrt Zeit zu Hause und nutzen zum Beispiel häufig elektronische Medien. Das lässt in vielen Haushalten die Stromrechnungen steigen“, sagt Projektleiter Maksim Boschmann. „Gerade für Haushalte, die über ein niedriges Einkommen verfügen und auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, kann dies eine große Belastung sein.“

Interessierte Haushalte können sich bei Maksim Boschmann unter der Telefon-Nr. 05271 / 965-4225 oder stromspar-check@kreis-hoexter.de melden. Weitere Informationen gibt es unter www.klimaschutz.kreis-hoexter.de.


Breite Unterstützung für Projekt

Der Kreis Höxter und das Jobcenter Kreis Höxter sind lokale Projektpartner und werden auch in den kommenden Jahren viele weitere Haushalte beim Energiesparen unterstützen. Das Projekt Stromspar-Check wird gefördert vom Bundesumweltministerium und ist ein Verbundprojekt des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands. Zu den lokalen Sponsoren zählen aktuell die BeSte Stadtwerke und der Förderverein Regionale Bioenergie im Kulturland Kreis Höxter. Allgemeine Informationen gibt es unter www.stromspar-check.de