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Ausbildungsmesse STEP1 zum ersten Mal in digitaler Form gestartet

Die beliebte Ausbildungsmesse STEP1 findet wegen der Corona-Pandemie zum ersten Mal in digitaler Form statt. „Ich danke den Organisatoren für ihren enormen Einsatz bei der gelungenen Umsetzung. Somit bieten wir unseren Schülerinnen und Schüler auch in diesen außergewöhnlichen Zeiten eine wichtige und gute Entscheidungshilfe für den Weg in ihre berufliche Zukunft“, sagt Landrat Michael Stickeln.

Die STEP1 läuft bis zum Freitag, 12. Februar, und soll im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) Schülerinnen und Schülern ermöglichen, sich über Ausbildungs- und Studienangebote in der Region zu informieren. KAoA wird im Kreis Höxter mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt. Fast alle weiterführenden Schulen aus dem Kreis Höxter haben sich für eine Teilnahme angemeldet. Ähnlich dem Besuch der Messe vor Ort werden die Lehrkräfte den virtuellen Messebesuch auch unter Corona-Bedingungen vorbereiten begleiten.

Clara und Matheo haben das Organisationsteam bei der Erstellung des Begleitfilms zur Messe unterstützt und freuen sich, wenn zahlreiche Jugendliche das Angebot nutzen. Foto: STEP1 – Höxter GbR

Neu ist, dass die Schülerinnen und Schüler aber auch völlig selbstständig das Angebot wahrnehmen können. „Einige Inhalte wurden hierfür auch unter besonderer Berücksichtigung des Distanzlernens extra erstellt und begleiten die Schülerinnen und Schüler bei ihrem individuellen Messebesuch“, erläutert Andrea Wesemann von der Agentur für Arbeit Höxter. „Ebenso werden einige Aussteller, zusätzlich zu den Gesprächsterminen mit einzelnen Jugendlichen, Workshops und Vorträge für alle interessierten Jugendlichen anbieten“ ergänzen Monika Grundke von der IHK Paderborn-Höxter und Stefan Köneke von der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, beide wie Wesemann Mitorganisatoren.

Caroline Rieger von der Kommunalen Koordinierungsstelle im Kreis Höxter unterstreicht als weitere Mitorganisatorin die Rolle der Eltern: „Unterstützen Sie als Eltern ihr Kind beim digitalen Messebesuch der STEP1. Schauen Sie sich zum Beispiel gemeinsam die Homepage an, ermuntern Sie Ihr Kind, einen Gesprächstermin bei einem Aussteller zu buchen und überlegen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind mögliche Fragen für dieses Gespräch.“ Auf der Messehomepage finden sich, auch das ist seit diesem Jahr neu, zahlreiche Informationen zur beruflichen Orientierung, die speziell für Eltern aufbereitet sind.

Das „Herzstück“ der digitalen STEP1 ist die Ausstellerkarte. In dieser Karte können Schülerinnen und Schüler auch nach Ende der digitalen Messe weiterhin Unternehmen und Ausbildungsmöglichkeiten in ihrem Umkreis recherchieren und sich weitere Informationen zu den Einstiegsmöglichkeiten bei den ausgewählten Unternehmen anzeigen lassen.

Die Ausstellerkarte sowie die weiteren Inhalte finden sich unter https://step1ausbildungsmesse.de/


Kommunale Koordinierungsstelle im Kreis Höxter

„Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) bildet in NRW ein landesweit verbindliches, strukturiertes, transparentes, geschlechter- und kultursensibles sowie Inklusion berücksichtigendes Übergangssystem von der Schule in Ausbildung und Studium. Ziel ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler in NRW durch KAoA eine realistische und für sie passende Anschlussperspektive nach dem Schulabschluss entwickeln. Um das zu erreichen, wurde im Kreis Höxter an allen allgemeinbildenden Schulen ein verbindlicher Prozess der Beruflichen Orientierung initiiert, der ab der 8. Klasse beginnt.

Die Kommunale Koordinierungsstelle im Kreis Höxter bildet die Schaltstelle für die Umsetzung der Landesinitiative KAoA im Kreisgebiet. Das bedeutet, dass sie, in enger Abstimmung mit der zuständigen Schulaufsicht, die Vernetzung und den Austausch der Akteure im Übergang Schule-Beruf initiiert und unterstützt sowie die Aktivitäten verschiedener Partner vor Ort bündelt und sie aufeinander abstimmt.

Die Umsetzung des Landesprogramms KAoA wird im Kreis Höxter im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Koordinierung“ mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds durchgeführt.