Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Wenn Sie dies nicht wünschen, verlassen Sie die Seite oder ändern Ihre Einstellungen in Ihrem Browser. Weitere Informationen finden Sie hierOK
schriftAAA

Suche

Infoveranstaltung zur Bestandsaufnahme von barrierefreien öffentlichen Einrichtungen im Kreis Höxter

Älteren Menschen und Menschen mit Behinderung erschweren im Alltag häufig bauliche Barrieren die Teilhabe an der Gesellschaft.

Deshalb hat die Agentur Barrierefrei NRW mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen das Programm „Bestandsaufnahme zur Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen in NRW“ ins Leben gerufen. Im Kreishaus in Höxter fand dazu nun eine Informationsveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der Städte Borgentreich, Brakel, Höxter, Marienmünster, Steinheim, Warburg und Willebadessen statt.
 

Projekt_Barrierefreiheit_Gruppe
Gemeinsam informierten sich Vertreter des Kreises Höxter und der Städte Borgentreich, Brakel, Höxter, Marienmünster, Steinheim, Warburg und Willebadessen sowie Mitglieder des Behindertenbeirats der Stadt Höxter und des Netzwerks Barrierefreier Kreis Höxter im Kreishaus über das Programm „Bestandsaufnahme zur Barrierefreiheit öffentlicher Einrichtungen in NRW“. Gemeinsam mit Klaus Brune (5. v. r.), Leiter der Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung des Kreises Höxter warb Referentin Daria Frank (7. v. l.) von der Agentur Barrierefrei NRW um ehrenamtliche Helfer, die sich an der Erhebung beteiligen. Foto: Kreis Höxter


Ziel des Programms ist es, eine landesweite internetbasierte Datenbank aufzubauen. Es geht nun darum, in diese Datenbank auch detaillierte Daten aus den kreisangehörigen Städten aufzunehmen. Betroffene sollen dort nachlesen können, welche öffentlichen Einrichtungen barrierefrei gestaltet sind. So können sie selbst beurteilen, ob sie vor Ort – angesichts ihrer individuellen Bedarfslage – zurechtkommen. So soll die Teilhabe von älteren Menschen und Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft gefördert sowie die Führung eines selbstbestimmten Lebens erleichtert werden.

„Viele öffentliche Einrichtungen im Kreis Höxter gehen beim Thema Barrierefreiheit mit sehr gutem Beispiel voran, auch das soll durch die Erhebung sichtbar werden“, sagt Klaus Brune, Leiter der Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung des Kreises Höxter.

Die der Bestandsaufnahme zugrunde liegenden Kriterien wurden gemeinsam vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, der Agentur Barrierefrei NRW und der Behinderten-Selbsthilfe entwickelt und abgestimmt. Die Erhebung der Daten in den Kommunen wird durch ehrenamtliche Freiwillige durchgeführt. „Wir würden uns sehr freuen, wenn wir viele ehrenamtliche Helfer in den jeweiligen Städten für dieses wichtige Projekt gewinnen können“, so Abteilungsleiter Brune.

„In einer ganztägigen Schulung werden die Ehrenamtlichen auf die Bestandaufnahme vorbereitet und erhalten anschließend ein Teilnahmezertifikat“, erläuterte Referentin Daria Frank von der Agentur Barrierefrei NRW.

Ehrenamtliche, die das Projekt in Borgentreich, Brakel, Höxter, Marienmünster, Steinheim, Warburg oder Willebadessen unterstützen möchten, können sich bei Liesa Warneke von der Abteilung Soziales, Pflege und Schwerbehinderung des Kreises Höxter unter der Telefonnummer 05271 / 965-3126 oder der E-Mailadresse l.warneke@kreis-hoexter.de melden. Nach der Durchführung der eintägigen Fortbildung wird die Bestandsaufnahme in den teilnehmenden Stadtgebieten beginnen.